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Wer die Ruhe ins sich selbst nicht findet, braucht sie nirgends anders zu suchen – dies besagt ein sehr weiser Spruch, der gerade zur aktuellen Zeit besonders gut passt, wie ich finde. Als die Geduld irgendwann mal verteilt wurde, war ich selbst offensichtlich nicht anwesend. Es gibt viele Eigenschaften, mit denen ich an mir selbst recht zufrieden bin – Geduld gehört leider nicht dazu. Wenn es ruhig wird, werde ich eher unruhig.
In der „stillsten Zeit des Jahres“ (jetzt im Advent und rund um Weihnachten) entsteht bei vielen Menschen die alljährliche Hektik (nicht zuletzt schon fast eine „Krankheit unserer Gesellschaft“) – Weihnachtseinkäufe, Weihnachtsfeiern, alles dekorieren und Kekse backen, Adventmärkte besuchen – und Skifahren sollte man ja auch unbedingt schon mal gehen. Des Weiteren keimt das Bewusstsein auf, dass das Jahr sich bald dem Ende neigt und wir ja eigentlich heuer noch sooo viel erledigen wollten. Stress entsteht nahezu automatisch.
In vielen Stressmanagement-Seminaren wird gepredigt, dass wir uns den Stress immer selbst machen – bzw., dass wir den Umgang damit lernen können und durchaus positives daraus gewinnen können. Das sehe ich genauso und versuche mich in der „Kunst des Lassens“ – weglassen, loslassen – und in weiterer Folge auch zulassen (nämlich die angenehmen, wohltuenden Dinge).
Lassen Sie uns doch mal in Ruhe (!) überlegen, was uns wirklich gut tut, was uns entspannt, wobei wir achtsam mit uns selbst umgehen, was in uns für Wohlbefinden und Begeisterung sorgt. Dies mag für jeden Einzelnen etwas anderes sein – und das ist gut so – und dann gilt die Devise: MACHEN (ist wie wollen, nur krasser)!
Zeigen wir Mut – nämlich den Mut zur Lücke – und konzentrieren uns bewusst auf die schönen Dinge des Lebens. Dazu braucht es auch eine große Portion Eigenverantwortung und Entscheidungsfreude.
Weihnachten ist ja auch bekannt als das Fest der Freude – so bereiten wir uns selbst ein freudvolles, genüssliches Fest – mit allem was uns selbst (!) Spaß macht und uns begeistert – sodass kein Platz für Ungeduld, Stress und Hektik bleibt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wunderbare Zeit mit vielen entspannten Momenten und jeder Menge Freude im Herzen!

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Bewegung im Freien ist zeitlos – um genauer zu sein „jahreszeitlos“. Jede unserer vier Jahreszeiten hat ihre absoluten Vorzüge und wir dürfen uns glücklich schätzen, diese zu haben.
Einer meiner Brüder lebt seit vielen Jahren in Brasilien – im Nordosten auf Äquatorhöhe und dort hat es jeden Tag das gleiche Wetter – 40 Grad und Sonne – 365 Tage lang. Er beneidet uns regelrecht um unsere Jahreszeiten; den Schnee und die kühle Luft im Winter; das Sprießen der Blätter und Blumen im Frühling; den Sommer in den Bergen und „last but not least“ den bunten Herbst.
Der Herbst ist eine gute Zeit um Dinge loszulassen – und um andere Dinge zuzulassen. Lassen wir doch alte Gewohnheiten und negative Gedanken weg und lassen wir doch zu, was uns gefällt und was uns gut tut.
Wir haben in der heutigen Zeit (zu) viele Möglichkeiten und oft scheitert es an der Entscheidungsfreude. Übernehmen wir doch Eigenverantwortung (was für ein schönes Geschenk!) und hören auf unseren Körper und unsere Seele – gehen wir achtsam mit uns selbst um und gestalten so unsere Zeit.
Es heißt ja: wenn es deinen inneren Frieden kostet, ist es zu teuer!
Ganz nach diesem Motto sollten wir die Sonne im Herzen haben (egal, was das Wetter dazu sagt) und jeden Tag so leben, als wäre es der Erste.
Ja genau – der Erste (statt dem Letzten). Stellen Sie sich vor, Sie sehen die Welt zum ersten Mal – mit neugieren Augen blinzeln Sie völlig unbefangen und sehen all die schönen Dinge in unserer Natur – der wahre Reichtum wird uns bewusst, wenn wir offen durch diese schöne Welt gehen.
Gestalten wir doch Tag für Tag unser ganz persönliches (zeitloses) Wellnessprogramm und nehmen wir uns Zeit, den individuellen Mix aus Bewegung, ausgewogener Ernährung und persönlichem Wohlbefinden zu suchen.
Unser Körper sagt uns immer wieder, was wir gerade brauchen und dafür sollten wir uns auch Zeit nehmen – schließlich ist unsere Zeit begrenzt und wir entscheiden selbst, wie wir sie ver(sch)wenden.
Und lassen wir dabei das Wetter aus dem Spiel. Mein Papa sagt immer: wir sollten nicht über das Wetter jammern, sondern froh sein, dass wir überhaupt eines haben! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine angenehme Herbstzeit!

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Die meisten Wanderungen und Bergtouren werden „normalerweise“ tagsüber gemacht – man startet morgens nach dem Frühstück, nimmt das Mittagessen bei einer gemütlichen Hütte ein und kehrt nachmittags wieder nach Hause.
Wir können aber auch in den Bergen „aus der Reihe tanzen“ bzw. in unserem Fall „aus der Reihe wandern“. Wählen Sie doch mal eine außergewöhnliche Uhrzeit für Ihre bevorstehende Bergtour – zum Beispiel ganz früh morgens, um den Sonnenaufgang auf Gipfel oder Hütte zu bewundern oder abends, um den Sonnenuntergang zu genießen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: man trifft (falls überhaupt) deutlich weniger Wanderer und kann die Tour auch an Arbeitstagen machen (vor oder nach dem Büro / dem Dienst) und braucht keinen freien Tag dafür.
Einige Dinge sollte man jedoch unbedingt beachten!
Wählen Sie Ihre Tour geschickt: sehe ich von meinem Bergziel den Sonnenaufgang/-untergang oder liegt ein Gipfel / anderer Berg / Felsen dazwischen? Wann muss ich starten, um nach der Gehzeit das gewünschte Sonnenerlebnis zu sehen? Erkundigen Sie sich auch nach der genauen Zeit von Auf-/Untergang (die Zeit ändert sich täglich um einige Minuten) und bedenken Sie, dass das Spektakel in der Höhe früher (Aufgang) bzw. später (Untergang) sichtbar ist als im Tal.
Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt sich des Weiteren ein Ihnen bekannter Weg, gute Trittsicherheit (auch in der Dämmerung), die Mitnahme einer guten Stirnlampe und Verpflegung (Trinkflasche und eine kleine Jause, die Frühstück oder Abendessen ersetzt).
Nicht zu vergessen ist natürlich ein gründlicher Wetter-Check, um Enttäuschungen (manchmal können Wolken bei einem Sonnenaufgang/-untergang richtig „gemein“ sein – oder aber auch zu einer noch schöneren Stimmung beitragen) zu vermeiden.
Last but not least: bitte die Kamera einpacken, um die wunderbaren Momente festzuhalten.
Nach einem so besonderen Bergerlebnis zu einer außergewöhnlichen Zeit haben Sie sich ein spätes Frühstück oder ein abendliches Glas Wein, was beides mit so schönen Bildern im Kopf gleich doppelt so gut schmeckt, in jedem Fall verdient.

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Wunderbar und (er)wanderbar – seenreich und sehenswert – genussvoll und abwechslungsreich – so präsentiert sich die Natur unseres schönen Heimatlandes unermüdlich Tag für Tag – und wir? Wie brauchen nur hinzuschauen und dürfen die vielen Tiefblicke und Ausblicke in den Bergen genießen.
Das stetig steigende Urlauberplus im österreichischen Tourismus lässt es uns schon erahnen – wir leben in einem Paradies. Der Trend geht in Richtung „Der Luxus des Natürlichen“ – wir kehren wieder mehr und mehr zurück zum Ursprung, erfreuen uns am Einfachen und betrachten unsere Natur als eine Wohltat und als ein kostbares Gut.
Gerade im Sommer liebt es unsere Seele, wenn wir sie in den Bergen baumeln lassen und wir in Wiese, Wald, am See oder auf Gipfeln viel leichter vom Alltag loslassen können.
Körper und Geist sind unweigerlich miteinander verbunden – so handelt es sich um einen positiven Kreislauf – was Auge und Herz gefällt, tut auch unserem Körper gut (der Körper ist ja schließlich der Übersetzer der Seele ins Sichtbare).
Gehen wir achtsam mit offenen Augen und Ohren in die Natur – sehen und hören ganz bewusst hin – Farben, Blumen, Kräuter, Gipfel, Seen, Wind, Tiere, Wolken, Sonnenstrahlen – wahrlich ein bewegendes Geschenk! Und die körperliche Betätigung „ergibt“ sich ganz nebenbei. Unser Herz-Kreislauf-System freut sich, wenn wir Sport und Naturerlebnis miteinander verbinden. Nehmen Sie sich doch wieder öfter bewusst Zeit und erkunden unsere Umgebung zu Fuß. Sie werden überrascht sein, wie viele schöne Plätze es gibt.
Bei regelmäßigen Streifzügen durch unser wanderbares Paradies versprechen wir uns selbst ein gesundes (und dadurch meist längeres) Leben – und erlauben uns dadurch, diesen natürlichen Luxus noch länger zu genießen (wenn man bedenkt, dass sich im Wort „genießen“ das Wort „Genie“ versteckt, dürfen wir uns wohl als solches bezeichnen).
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Frei-Zeit und jede Menge natürlichen Luxus – genießen Sie die Vielzahl der Ge(h)ge(h)benheiten und er-leben Sie die Wege bewusst und voller Freude an der Bewegung!

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Freude, Begeisterung, das Gefühl der Lebendigkeit, Achtsamkeit, Dankbarkeit – große Worte, mit denen wir oft etwas sorglos umgehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir uns verhalten, als würden wir ewig leben, unendlich viel Zeit haben und dabei vergessen, dass unser Leben endlich ist.
Die Vorfreude auf den Frühling, die Sonne, die Wärme und die längeren Tage ist bei vielen Menschen sehr groß. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn das Osterfest nahezu im Schnee versinkt. Schnell finden wir viele Gründe, warum wir uns beklagen können, was uns nicht passt und wie wir uns alles eigentlich anders vorgestellt hätten. Wir verwenden unsere kostbare Lebensenergie für Beschwerden und Klagen – über alles, was wir nicht haben (und glauben, ganz dringend zu brauchen, um endlich glücklich zu sein).
Ein Spruch besagt, dass wir an den falschen Orten nach den falschen Dingen suchen – und im Anschluss ernüchtert sind, weil wir wieder nichts finden.
Versuchen wir doch, diesen Spieß einfach mal umzudrehen: ich bin der festen Überzeugung, jeder von uns hat viele Gründe zur Dankbarkeit, zur Begeisterung und zur Freude. Wenn wir bewusst mit einer Portion Achtsamkeit auf unser Leben blicken, stellen wir schnell fest, wie gut es uns geht.
Erwachen wir (wie alle Pflanzen und Tiere nach dem Winter) ab heute bewusst und freuen uns „über den Duft von Möglichkeiten am Morgen“. Jeder von uns hat die Freiheit, über sein Leben selbst zu entscheiden und eigenverantwortlich zu handeln. Es liegt in unseren Händen, wofür wir unsere Lebenszeit ver(sch)wenden. Lasst uns ab sofort ganz viele Dinge tun, die uns Freude bereiten (es sind oft die kleinsten Dinge, die uns glücklich machen) – gehen wir raus und genießen unsere kostbare Lebenszeit – mit allem, was uns Spaß macht und uns gut tut – die Zukunft wartet nicht – und „später“ kann es „zu spät“ sein.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie Schritt für Schritt feststellen, wie sich tief im Inneren ein Lächeln breit macht, wenn das Herz zu Ihrem Leben ein freudiges „Ja“ sagt – und Sie mehr und mehr das tun, was sich für Sie GUT anfühlt und Sie lebendig sein lässt.
Denn: wenn wir fliegen wollen, müssen wir loslassen, was uns runter zieht!

IN A TEAM Event- & Outdooragentur, andrea@inateam.at, www.inateam.at

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Das Element Schnee verbinden wir in erster Linie mit Schifahren oder Snowboarden. Wenn draußen die Landschaft im weißen Gold erstrahlt – so wie sich die heurige Wintersaison wieder mal wunderschön präsentiert – eröffnen sich viele interessante und amüsante Möglichkeiten zum Zeitvertreib. Spiele im Schnee sind übrigens nicht nur etwas für Kinder, sondern für alle Junggebliebenen.
Ein Winterspaziergang wird zum Beispiel gleich viel abenteuerlicher, wenn man als Spurenleser unterwegs ist. Ist da die Fährte von einer Gämse oder einem Fuchs, oder war da vielleicht gerade ein Reh mit seinem Kitz unterwegs? Sind große Pfotenabdrücke mit vorne Krallen zu sehen, so könnte es sich um die Spur eines Hasen handeln.
Die verschiedenen Schneeschichten, sowie die malerisch schön (durch den Wind) gestalteten Schneeoberflächen samt Eiskristallen, die wie Blumen aussehen, lassen sich gerne bewundern und fotografieren.
Auch das Bauen von Schneefiguren aller Art (es muss nicht immer der Schneemann sein – seien Sie kreativ – Schneefrau, Pinguin, Hase, Hund) macht gemeinsam richtig Spaß. Wenn alle warm angezogen sind, lassen Sie sich doch mal wieder in den Tiefschnee fallen und machen Sie einen Schneeengel.
Iglu bauen mit der Familie oder Freunden ist ein wahrliches Highlight (und zugleich eine gute Übung für Kommunikation und Teamwork). Bei guten Wetterbedingungen steht Ihr Haus aus Schnee auch mehrere Wochen.
Neben der klassischen Schneeballschlacht könnten Sie auch mal ein Ziel- oder Weitschießen versuchen.
Den Knifflern unter Ihnen empfehle ich den Versuch, die Menge von 1 kg Schnee zu schätzen – und natürlich erst danach abzuwiegen.
Und als „den Klassiker schlechthin“ darf man das Schneeschaufeln nicht vergessen – das Notwendige mit dem Sportlichen zu verbinden, kann man auch positiv sehen (ich persönlich mache das ja sehr gerne und bin davon überzeugt, dass es eine Einstellungssache ist).
Ich wünsche Ihnen viel Freude und Bewegung im Schnee – seien Sie ruhig mal wieder Kind!

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Die kalte Jahreszeit hat uns heuer sehr früh den ersten Schnee beschert und nicht jeder von uns ist darüber sehr glücklich. Wenn wir uns jedoch an die frühlingshaften Temperaturen im November und Dezember des Vorjahres erinnern, dürfen wir uns doch über die „der Jahreszeit angepassten“ Wetterverhältnisse freuen – wenngleich sie auch – wie jedes Jahr – anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sind.

Mit dem Winter kommt auch die (mehr oder weniger) besinnliche Vorweihnachtszeit, die jeder von uns ganz nach seinem Geschmack gestalten kann (ja, wir sind freie Menschen!). Einige werden diese als „Stress pur“ betrachten (Shopping, Adventmärkte und Weihnachtsfeiern aller Art) – ich hingegen möchte Sie heuer einladen zu einer Wanderung in den Winter. Suchen Sie sich eine ruhige Gegend abseits von Rummel und Pistenspaß – und nehmen Sie sich ein paar Stunden bewusst Zeit.

Schritt für Schritt entfernen wir uns aus dem Alltagstrott – bei jedem dieser Schritte knirscht der in der Sonne glitzernde Schnee unter den Füßen – die Natur ist (bis auf ein paar Spuren von Wildtieren) unberührt.

Diese Art von Sport ist ein Ausdauertraining, das unser Herz-Kreislauf-System anregt und das Immunsystem stärkt (Abwehr gegen Viren aller Art). Muskeln und Gehirn werden dadurch besser durchblutet und sind leistungsfähiger; ebenso wird der Stoffwechsel angekurbelt (denken wir an all die Kekse und Festessen).

Ganz nebenbei kommt man unentwegt zur Ruhe – und in weiterer Folge zu sich selbst. So können wir ganz entspannt den hektischen Advent überdenken und unser Leben auf einmal überblicken – und wer mag, kann gerne hinschauen – mit viel Glück (und Verstand) jene Dinge klar und deutlich sehen, die wirklich zählen, die wirklich wichtig sind und die uns wirklich wertvoll sind.

So werden bei einer winterlichen Wanderung Körper UND Geist belebt – und in Einklang gebracht. Ich bin der festen Überzeugung, dass sowohl Belebung, als auch Einklang gerade in der Vorweihnachtszeit nur gut tun können.

Wir gewinnen dadurch neue Energie und positive Ausstrahlung  – und werden die ach so stressige Zeit strahlend(er) und schwungvoll(er) als sonst erleben dürfen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude – und eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

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Die Tage werden kürzer, die Nächte länger – die Luft wird kühler – die Facebook-Postings mit Urlaubsfotos werden weniger – die Schule und die Uni haben wieder begonnen – in den Büros findet sich der alltägliche Trubel ein – die Touristen reisen ab – die Sommersaison neigt sich dem Ende zu.

Die Tiere kommen runter von der Alm in den Stall – die Zugvögel verlassen unsere Breitengrade – viele Tiere der Berge organisieren sich ihr Winterquartier – und wir vereinbaren einen Termin beim Reifenhändler unseres Vertrauens, um unsere Autos mit Winterreifen ausstatten zu lassen.

Manche Menschen haben mit dieser Jahreszeit (und der dadurch entstehenden Umstellung) wenig Freude. Oft ist es draußen grau und nass. Da wir aber das Wetter (wie die Jahreszeiten) ohnehin nicht ändern können (Gott sei Dank!), ist es uns jedoch möglich, das Beste daraus zu machen – und glauben Sie mir, es gibt auch viele Vorteile!

Ziehen Sie sich warm an (die langen Hosen, Pullis und Jacken freuen sich, dass sie wieder mal ausgeführt werden) und marschieren Sie mit guter Laune (absichtlich) an die erfrischende Luft und atmen Sie bewusst und tief – dies wirkt Wunder auf einen müden Körper und Geist! Gönnen Sie sich dieses Ritual konsequent eine ganze Woche lang täglich für 20 Minuten. Neben der Bewegung (die ohne Frage gut tut) wird auch unser Immunsystem gestärkt und wir beugen lästigen Verkühlungen vor. Da der Mensch ja die Abwechslung liebt (wer Abenteuer zu gefährlich findet – der versuche es mal mit Routine – die ist tödlich), empfiehlt es sich auch, in unseren eigenen 4 Wänden etwas Bewegung rein zu bringen. Hüpfen Sie mit guter Laune (wiederum absichtlich) in ein buntes Gymnastik-Outfit und starten Sie bei lauter Lieblingsmusik (oder einem animierendem Youtube-Video) mit Kniebeugen und Kräftigungsübungen – auch dies erwartet eine Konsequenz für 7 Tage mit je 20 Minuten.

Und wenn Sie es alleine nicht immer schaffen, Ihren inneren und herbstlichen Schweinehund (den im Übrigen sehr viele besitzen) zu überwinden, so kontaktieren Sie mich gerne – für kleine Gruppen mache ich mich auf den Weg, um etwas Schwung und Motivation (sowie ganz viel gute Laune) in Ihren Herbst zu bringen!

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Gut besuchte Berggipfel – Touren, die jeder kennt und demnach gegangen sein will (oder „muss“) – gefüllte Hütten (mit Gondel erreichbar) – jede Menge Essensangebote und Getränke – bestenfalls noch mit Live-Musik – ja, Wandertage sind sehr beliebt! Und es ist GUT so, dass sich der Mensch gerne in der schönen Natur an der frischen Luft sportlich betätigt.

Eine andere Art von „Reichtum“ in den Bergen findet man auf Wegen, die nicht allzu „prominent“ sind – einsame Gipfel und Seen versprechen ein besonderes Erlebnis. Die Chance auf ein „Date“ mit vierbeinigen Bergbewohnern und seltenen Alpenblumen steigt um einiges – und auch leidenschaftliche Sammler von Kräutern und Pilzen werden leichter fündig, wenn sie nicht abgelenkt sind.

Was man in jedem Fall trifft – ob man möchte oder nicht – ist die Stille. Und mit ihr kommen meist viele Gedanken – oft kreativ und frei von all den Alltagssorgen, die getrost im Tal bleiben (und somit gleich um einiges kleiner wirken).

Wenn man Edmund Hillary glaubt (neuseeländischer Bergsteiger und Erstbesteiger des Mount Everest), ist es nicht der Berg, den man bezwingt, sondern das eigene Ich. In der Tat hat man in der Einsamkeit der Berge mehr Zeit für sich – man muss sich diese nicht nehmen (wie zu Hause – zwischen Familie, Arbeit und Freunde treffen), sondern sie ist unweigerlich da – und man kann sie sehr gut nützen.

Den Rucksack gepackt mit einer kleinen Decke und eine guten Jause gehe ich sehr gerne alleine los (natürlich nicht ohne guter Tourenvorbereitung und wichtiger Ausrüstung – sonst kann es gefährlich werden!) – und komme regelmäßig bereichert (allerdings um die Jause erleichtert) und mit einem Lächeln im Gesicht zurück.

Es gibt sehr viele markierte Wege fern ab von den Massen, die wunderschön angelegt, gepflegt und es wert sind, begangen zu werden. Versuchen Sie es einfach mal (Reinhold Messner sagte neulich bei einem Vortrag: Wer es nicht wagt, der kann nicht einmal scheitern!) – mit dem abschließenden Spruch und viel Freude im Herzen:

Wir besteigen Gipfel, weil wir sie lieben – wir lieben die Orte, an die sie uns bringen – und wir lieben es, unterwegs etwas über uns selbst zu lernen!

Ed Viesturs (US-amerikanischer Höhenbergsteiger)

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Einer der unzähligen Vorteile unserer wunderschönen Bergregion (vergessen Sie nie – wir dürfen dort wohnen, wo andere Urlaub machen) ist die sehr hohe Dichte an bewirtschafteten Almen und Berghütten.

Man hat nahezu die „Qual der Wahl“, wenn man den Sonntagsausflug zu einer dieser machen möchte – was sich allerdings in jedem Fall sehr lohnt!

Jede Hütte hat ihren speziellen Platz, wo sie atemberaubende Blicke auf umliegende Berggipfel haben – oder womöglich in unmittelbarer Nähe die Zehen ins eiskalte Wasser eines Gebirgssees halten können. Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Erreichbarkeit jeder Hütte – manche sind sehr einfach zu besuchen dank Gondel oder Straße – und daher für weniger mobile Bergfreunde eine Wohltat.

Andere Hütten erfordern ein gewisses Maß an Kondition und Trittsicherheit, ehe man sich dem kulinarischen Genuss und der wohlverdienten Rast hingeben kann.

Speis und Trank schmecken erfahrungsgemäß in den Bergen viel besser als im Tal oder zu Hause – probieren Sie es doch mal aus und feiern Sie den nächsten Anlass (Geburtstag, Hochzeit, Familienfest, Klassentreffen – oder einfach das Leben) auf einer urigen Hütte. Sehr viele Hüttenbesitzer geben sich für Feste besondere Mühe und zeigen Liebe fürs Detail – bei Deko, musikalischer Untermalung und Unterhaltungsspielen.

Je nach Wetter können Sie in einer gemütlichen Stube oder auf einer aussichtsreichen Terrasse feiern.

Auch für Kinder sind Hüttenbesuche meist ein unvergessliches Erlebnis – ein Spielplatz in den Bergen, ein Streichelzoo oder lustige Kartenspiele beim Kachelofen.

Sehr beliebt ist auch das „Bett in den Bergen“ – so können Sie neben Sport und Kulinarik auch noch die Nächte direkt auf der Hütte Ihrer Wahl verbringen. Ein Hüttenabend, der Sonnenuntergang, der Sonnenaufgang – und all dies bestenfalls ohne Handyempfang – für viele eine Wohltat, wenn nicht sogar ein Traumurlaub. Für die Nächtigungen empfiehlt sich Mitgliedschaft bei einem alpinen Verein (zB. Alpenverein), da diese viele Vergünstigungen bietet. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Urlaub in unserer einmaligen Bergheimat!

von Andrea Sulzer

IN A TEAM Event- & Outdooragentur
andrea@inateam.at
www.inateam.at