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Die ärgsten Stromfresser – und wie man sie einbremst

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Strom sparen ist das Gebot der Stunde. Im Interesse der Umwelt und vor allem im Interesse Ihres Geldbeutels. Wo kann man aber effizient sparen? Wir entlarven die sechs hinterlistigsten Stromfresser.

Statistisch gesehen, sinkt der Stromverbrauch der österreichischen Haushalte. Nicht weil die Leute so fleißig sparen, sondern weil moderne Geräte einfach effizienter und energiesparender arbeiten. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man bei Neuanschaffungen Geräte mit guter Energieeffizienz kauft. Diesbezüglich Informationen erhalten Sie über das EU-Label, das auf jedem Gerät zu finden sein sollte. Die beste Kategorie ist derzeit mit A+++ gekennzeichnet.

Tipp:

Sparen Sie nicht am falschen Platz – So manches Schnäppchen erweist sich in der Praxis als teures Gerät, das zwar in der Anschaffung billig, dafür aber im Verbrauch sehr teuer ist.

Kühl- und Gefriergeräte

Sie stehen im Stromverbrauch an oberster Stelle. Selbst Geräte der Klasse A+++ kann man noch effizienter machen, wenn man sie nicht direkt neben die Heizung, den Kochherd bzw. Waschmaschine oder Geschirrspüler stellt. Diese Geräte geben Wärme ab, die der Kühlschrank durch erhöhte Leistung kompensieren muss. Achten Sie auch darauf, dass die Türen nur kurz geöffnet werden und die Dichtung immer gut schließt. Regelmäßiges Abtauen senkt ebenfalls den Verbrauch.

E-Herde

Unsachgemäß betriebene E-Herde stehen gleich an zweiter Stelle der Fieslinge. Unsachgemäß wäre beispielsweise ein kleiner Topf auf einer großen Platte – da geht viel Energie verloren. Die neuesten Geräte können diese Fehler bereits verhindern, da sie sensorgesteuert immer nur die Fläche erwärmen, die für die Topfgröße nötig ist. Fehler 2 sind Töpfe mit gewölbten Böden und ebenfalls falsch ist, die Nachwärme eines E-Herdes (je nach Gerät bis zu 20 Minuten) nicht auszunützen. Anders funktionieren Induktionsherde, deren Kochfläche nach dem Abschalten fast sofort erkältet. Wasser zu erwärmen geht übrigens mit einem Wasserkocher schneller und stromsparender als auf einem Herd. Hier gilt, immer nur soviel Wasser erhitzen, wie Sie gerade benötigen.

Wasch- und Spülmaschinen

Wasch- und Spülmaschinen, deren Fassungsvermögen nicht ausgenützt werden, stehen auf Platz 3 im Ranking. Auch Zeitschaltuhren in den Maschinen verbrauchen unnötig Energie. Sinnvoll hingegen ist eine höhere Schleuderzahl (Waschmaschine), vor allem dann, wenn die Wäsche anschließend in einen Trockner wandert. Moderne hochwertige Geräte verfügen bereits über Sensoren, die Wasser und Stromverbrauch elektronisch an die Füllmenge anpassen.

Stand-By kostet 100 Euro

Stand-By-Funktionen ziehen Strom aus der Leitung und Geld aus Ihrer Tasche und das völlig sinnlos. Auf die paar Sekunden, die ein Gerät schneller zur Verfügung steht, wenn es im Bereitschaftsmodus wartet, kommt es doch wirklich nicht an. 70 bis 100 Euro pro Haushalt und Jahr werden so verschwendet. Abschaltbare Steckerleisten vereinfachen die Kontrolle!

Beleuchtung

Zwischen 15 und 17 Prozent des Stromverbrauches gehen zulasten der Beleuchtung. Normale Glühbirnen haben schon von Gesetzes wegen keine Daseinsberechtigung mehr. Energiesparlampen haben ihnen längst den Rang abgelaufen. Noch effizienter arbeiten LEDs, die sich mittlerweile in unzähligen Formen, Lichtfarben und Leistungsklassen behaupten. Damit auch wirklich der gewünschte Lichteffekt erzielt wird, sollten Sie auf die Qualität der Lampen achten. Nicht immer stimmen die Werte, die auf der Verpackung stehen, mit der tatsächlichen Leistung überein.

Unnötiger Schnick Schnack

Dinge, die der Mensch nicht braucht, aber vielleicht haben will, verbrauchen mehr Strom, als Sie glauben würden. Dazu gehören beispielsweise leuchtende Bilderrahmen oder Blumentöpfe und bewegte Bildschirmschoner, die bei modernen Flachbildschirmen völlig überflüssig sind.

Quelle: www.wohnnet.at

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