Home onlinenews Das richtige Arbeitszeitmodell hat wesentlichen Einfluss auf die Work-Life-Balance

Das richtige Arbeitszeitmodell hat wesentlichen Einfluss auf die Work-Life-Balance

0 350

Gerade die moderne Arbeitswelt ist geprägt von ständig wachsenden Herausforderungen für die Beschäftigten. Im Kampf gegen Burn-out, Überlastung und Antriebslosigkeit, prägt der Begriff der Work-Life-Balance die Medien und Expertenmeinungen. Einen wichtigen Beitrag, wie der Ausgleich zwischen Beruf und Freizeit geschafft werden kann, liefern unter anderem die Modelle der Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung.

Work-Life-Balance einfach erklärt
Der Ausgleich zwischen Beruflichem und Privaten, ist eigentlich ein Anspruch, den viele Berufstätigen schon lange kennen. Doch steigende Raten von Personen, die stressbedingt oft krank sind oder aus ähnlichen Gründen arbeitsunfähig werden, haben den Focus noch stärker auf die sogenannte Work-Life-Balance gerichtet. Dieser Begriff bezeichnet die Balance zwischen Arbeit und Privatem, die oft nicht mehr richtig vorhanden ist. Ein früher Feierabend ist für viele eine Wunschvorstellung, womit private Aktivitäten zurück gestellt werden müssen. Damit bleibt langfristig das körperliche und vor allem seelische Wohlbefinden des Einzelnen auf der Strecke.

Arbeitszeitgestaltung hat wesentlichen Einfluss
Es ist erwiesen, dass Unterforderung im Job oder Arbeitslosigkeit ebenso krank machen kann wie Überforderung und zu viel Arbeit. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, sind gerade in letzter Zeit unterschiedliche Arbeitszeitmodelle vermehrt in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Im Wesentlichen geht es dabei um die Möglichkeit für

– das Home Office
– die Teilzeitarbeit
das Job-Sharing
– die verkürzte Arbeitswoche

Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass dabei die Angestellten ihren Arbeitstag oder sogar die komplette Arbeitswoche selbst gestalten können. In unterschiedlichen Firmen wird es mittlerweile populär, dass die Mitarbeiter nicht mehr nur entscheiden, wann sie arbeiten, sondern auch wie lange. Nach Festlegung einer Kernarbeitszeit, in der die Anwesenheit vorgeschrieben ist, kann jeder die Zeit wählen, die er in die Arbeit investieren möchte.

Persönliche und räumliche Voraussetzungen sind ausschlaggebend
Gerade die Möglichkeit, seiner Tätigkeit im Home-Office nachzugehen, klingt für die eigene Work-Life-Balance verlockend. Doch klar ist, dass dazu eine entsprechende Persönlichkeitsstruktur ebenso gegeben sein muss wie die räumlichen Voraussetzungen. Denn gerade in seinen eigenen vier Wänden ist die Ablenkung von der Arbeit sehr groß. Wer keinen eigenen Raum zur Verfügung hat, ist umso mehr darauf angewiesen, mit funktionalen Büromöbeln für die perfekten Voraussetzungen zu sorgen. Im Grunde genommen besteht für alle, die dieses Modell bevorzugen, natürlich die Option, sich die Zeit frei einzuteilen. Klar ist aber auch, dass es eine strikte Trennung zwischen Beruflichem und Privatem geben muss – umso mehr, als diese zwei Bereiche im Alltag nicht mehr räumlich getrennt sind.

Strukturen schaffen Ausgleich
Wer sich für flexible Arbeitszeiten entscheidet, muss dennoch Strukturen einhalten. Computerfreie Zeiten am Wochenende oder ein überschaubares Ende der täglichen Arbeitszeit gehören da ebenso dazu wie eine täglich einzuhaltende Arbeitszeit. Dann steht dem Projekt der Work-Life-Balance nichts mehr im Wege und Zufriedenheit ist über kurz oder lang das Ziel.