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Große Geburtstagsfeier der ÖRHB-Landesgruppe Steiermark

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Kürzlich feierte die Österreichische Rettungshundebrigade Landesgruppe Steiermarkbei den Salzwelten in Altaussee den Festakt zu ihrem 50jährigen Gründungsjubiläum. Die Staffel Ennstal präsentierte sich bei den Feierlichkeiten in voller Stärke. Als der steirische Hundefachmann und Hundepsychologe Hannes Schneider 1967 die Landesgruppe Steiermark ins Leben rief, hatte er wohl
kaum daran gedacht, wie gut sich die Österreichische Rettungshundebrigade im Sinne der „guten Sache“ entwickeln würde. Im Jahr 1993 gründetet der heutige Landesleiter und ÖRHB Präsident Helmuth Gruber aus Gröbming mit seinem Schäferhund „Kim von Schenkenau“ die Rettungshundestaffel Ennstal, gewissermaßen als Nachfolge der Staffel Liezen, welche sich einige Jahre davor aufgelöst hatte. Karl Mayerl aus Rottenmann war das einzige Mitglied der ehemaligen Staffel Liezen, welches auch bei der neu gegründeten Staffel Ennstal aktiv dabei war. Als ihn vergangenes Jahr seine „Kelly“ ins Regenbogenland verließ, ging er in den wohlverdienten Ruhestand. Drei Tage vor dem Jubiläumsfestakt „50 Jahre ÖRHB-Staffel Ennstal“ hatte die Landesgruppe Steiermark einen traurigen Einsatz: Die Kameraden der Staffel Ennstal und ÖRHB-Staffelführer aus der ganzen Steiermark begleiteten Karl Mayerl bei seiner
letzten Einsatzfahrt – er war seiner Kelly nachgefolgt. Die Staffel Ennstal mit Staffelführer Christian Gruber besteht zurzeit aus 14 einsatzfähigen Hundeteams, fünf Hunden in Ausbildung sowie vier Helfern und einem Jugendmitglied. Die Ausbildung zu einem einsatzfähigen Rettungshundeteam ist zwar kostenlos, erfordert aber großes Durchhaltevermögen sowie zahlreiche Ausbildungsstufen für Helfer, Hundeführer und deren Vierbeiner. Ist dieses sehr schöne und hohe Ziel erreicht, werden die ÖRHB-Rettungsteams für Menschen im In- und Ausland eingesetzt, die durch Lawinenabgänge, durch Hauseinsturz, durch Abgängigkeit oder durch Suizid gefährdetes Verhalten sowie durch Katastrophen wie Erdbeben und dgl. in Not geraten sind. Das alles für den unentgeltlichen Einsatz, wenn Menschen in Not geraten sind, 24 Stunden am Tag – 365 Tage im Jahr.
Das versteht man unter Ehrenamt!