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IRIS-Forschungs- und Erlebnistage 2017 am Fuße des Grimmings

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Rechtzeitig zur Blüte der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica) fand auch heuer wieder der IRIS-Forschungs- und Erlebnistag statt. Rund 220 Schülerinnen und Schüler vom Bezirk Liezen erforschten beim vierten IRIS-Tag vom 23.-24. Mai heimische Lebensräume und ihre Artenvielfalt, Naturgefahren am Fuße des Grimmings, den eigenen ökologischen Fußabdruck sowie die geologische Entstehung des Steirischen Ennstals! Der IRIS-Tag wurde von dem Naturschutzbund Steiermark Bezirksstelle Ennstal-Ausseerland und der HBLFA Raumberg-Gumpenstein gemeinsam mit den Kooperationspartnern Wildbach- und Lawinenverbauung, Schloss Trautenfels und Nationalpark Gesäuse organisiert.

Trotz schlechter Wetterprognose war der Ansturm bei den bereits zum vierten Mal stattfindenden „IRIS-Tagen“ enorm. Den rund 220 Schülerinnen und Schülern von insgesamt sechs Schulen aus der Umgebung (VS Wörschach, VS Stainach, VS Irdning, NMS Stainach, NMS Ird-ning, BG/BRG Stainach) konnte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit Forschungs- und Erlebnisstationen geboten werden.
Geforscht wurde auf den Trautenfelser Naturschutzflächen des Naturschutzbundes, auf den Moarhofwiesen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, beim Schloss Trautenfels und in Niederstuttern. Die Trautenfelser Naturschutzflächen mit ihren Iriswiesen präsentierten sich in ihrem prächtigsten Kleid, da gerade die Schwertlilie und die Narzissen gleichzeitig in voller Blüte stehen.

Auf den Trautenfelser Naturschutzflächen und Moarhofwiesen standen die Themen Natur- und Artenschutz sowie der Boden im Zentrum. So erfuhren die SchülerInnen an fünf Stationen allerlei Interessantes zur Wiese und ihren Bewohnern, zur Vogelwelt, den Amphibien und Reptilien sowie weiteren Tieren in und am Wasser, die auf den Trautenfelser Natur-schutzflächen vorkommen. Ausgerüstet mit Keschern, Becherlupen und Mikroskopen konnten die jungen NaturforscherInnen auch selbst experimentieren und die Natur erforschen. Auch eine gesunde Jause durfte hier natürlich nicht fehlen.

Weitere Stationen gab es von der Wildbach- und Lawinenverbauung Liezen in Niederstuttern zum Thema „Hochwasserschutz und Naturgefahren am Fuße des Grimmings“ sowie beim Schloss Trautenfels wo die Ausstellung „Landschaft in Bewegung – Geologische Entstehung des Ennstals“ besucht werden konnte und gleichzeitig auch der Info-Bus des Nationalpark Gesäuse zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ stationiert war.

Die Kooperationspartner des IRIS-Tages ergänzten sich perfekt mit ihrem Programm und boten den SchülerInnen ein Freiluftklassenzimmer mit spannenden Themen und aktiven Elementen. Die IRIS-Tage tragen zur Bewusstseinsbildung bei, um unsere wertvollen Lebensräume sowie Pflanzen- und Tierarten zu schützen.