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Wanderzeit – Wohlfühlzeit

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Es ist wieder soweit, der Frühling hält Einzug und die klassische Wanderzeit steht vor der Tür.
Blauer Himmel, Sonnenschein und die milden Temperaturen laden ein zum Erholen in unserer wunderschönen Landschaft, die das Ennstal uns bietet. Die Vielzahl der Wandertouren ist bei uns ja wirklich gegeben. Vom einfachen Spazierengehen entlang unserer schönen Flussauen bis zu anspruchsvollen Bergtouren kann sich jede(r) Wandersmann/frau die passende Route aussuchen.
Wie gesagt, wandern ist nicht gleich wandern. Je nach Wunsch und körperlicher Verfassung findet man heutzutage schon viele moderne Umschreibungen der einzelnen Varianten, wobei ein wichtiger Aspekt dazu die richtige Ausrüstung ist, die individuell angepasst sein sollte. Dazu einige Vorschläge:

Nordic Walking
Einfach gesagt: Das Gehen mit Stöcken. Knie, Hüfte und Sprunggelenk werden dabei wesentlich entlastet. Die Stöcke unterstützen die Beinmuskulatur, speziell beim Bergaufgehen und helfen auch mit, das Gleichgewicht zu halten. Entweder aus hochwertigem Aluminium oder aus Carbon. Griffe aus Kork oder offenporigem Schaumstoff sind ideal, weil sie Schweiß aufnehmen können. Eine harte und scharfe Spitze findet Halt im Fels und Eis. Der Gummipuffer über die Spitze gezogen, dämpft auf hartem Boden die Stöße auf die Gelenke und Arme. Für Touren im alpinen Gelände sind Trekkingstöcke besser geeignet. Sie bestehen meist aus drei Segmenten. Der Vorteil davon ist neben der Längenverstellung die Erzielung einer besseren Verstaubarkeit.

Speed-Hiking
Eine schnelle Form des Wanderns mit leichtem Gepäck, Stöcken und speziellen Schuhen für anspruchsvolles Gelände. Dabei werden die üblichen Wanderrouten schnelleren Schrittes bzw. im Laufschritt bewältigt. Das Tempo wählt natürlich jeder selber. Wichtig dabei wäre auch das Tragen einer Pulsuhr, um Herz und Kreislauf zu kontrollieren.

Wandern im klassischen Sinn
Heutzutage sicher noch die beliebteste Art, die Berge zu erklimmen. Mit optimal angepasstem Rucksack, mit oder ohne Stöcke je nach Gewohnheit oder körperlichem Befinden und die Route dabei nicht zu extrem wählen, damit auch genug Zeit ist, dabei die Natur zu genießen, ohne sich von der Uhr treiben zu lassen.

Gutes Schuhwerk – das A und O
Egal für welche Variante man sich entscheidet, die wichtigste Unterstützung um sich dabei wohl zu fühlen ist der richtige Schuh. Also Fersensitz, Schuhlänge, Ballenbreite, Passform im Schaftbereich, Polsterung sollten perfekt angepasst sein. Dazu kommt noch eine robuste Sohle mit rutschfestem Profil, Wasserdichtheit und natürlich eine ausreichende Unterstützung der Sprunggelenke, je nach Ausrichtung des Geländes. Ideal ist hier vor dem Kauf eine computerunterstütze Fußanalyse im Fachgeschäft.

Keine fade Socke
Zum richtigen Schuhwerk gehören auch die richtigen Socken. Hierbei hat sich in der letzten Zeit sehr viel an Funktionalität getan. Ein Materialmix der sämtliche Funktionen unterstützt wie z.B. klimaregulierend, stoßdämpfend, geruchshemmend, anatomisch geformt oder mit spezieller Anti-Blasenwirkung.

Viele schöne Wohlfühl-Wandertouren wünscht Ihnen Harald Scherz