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gesund-und-fit: Ist Speisesalz Gift für den Körper?

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Bedenkenlos kaufen wir heute unser Speisesalz, doch dieses hat mit echtem, natürlichem Salz nichts mehr zu tun.

Denn nur naturbelassenes Salz ist ein wertvolles Produkt, das unserem Körper viele Mineralstoffe und Spurenelemente liefert. Herkömmliches Speisesalz hingegen schädigt unseren Körper.

In den meisten Küchen wird heute das herkömmliche Speise- oder Kochsalz verwendet, das nur noch aus Natriumchlorid besteht. Wie der Name schon sagt ist es durch mehrfache „Behandlung“ künstlich auf zwei chemische Elemente reduziert: Natrium und Chlor. Damit ist unser Speisesalz aber kein echtes Salz mehr, denn naturbelassene Salze sind eine Symbiose aus 84 Elementen.

Diese sind die gleichen ursprünglichen Elemente, aus denen auch unser Körper aufgebaut ist. Unsere Körperflüssigkeiten enthalten damit die gleichen Salze in fast gleichem Mischungsverhältnis wie Meerwasser. In unseren Adern fließt also nichts anderes als verändertes Meerwasser mit all seinen Elementen.

Bei der Herstellung von Speisesalz wird also Natrium und Chlorid aus den übrigen Salz-Elementen unter Einsatz verschiedener Chemikalien heraus gefiltert. Der größte Teil des nun raffinierten Salzes geht in die Industrie, wo nur Natriumchlorid und kein „Salz“ benötigt wird (um chemische Prozesse auszulösen oder Abläufe zu steuern). Der bescheidene Rest von 5 – 7 Prozent kommt als Speisesalz in den Lebensmittelhandel.

Dem nunmehrigen Kochsalz werden Rieselhilfen und andere chemische Stoffe und eine Menge E-Nummern hinzugefügt, um die Rieselfähigkeit und die Konsistenz zu erhöhen. Zusätzlich wird das angebotene Speisesalz fast durchwegs jodiert, obwohl mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass die schädlichen Nebenwirkungen eine noch immer praktizierte Jodierung schon längst nicht mehr rechtfertigt. Etliche durch Jod hervorgerufenen Allergien wurden in den letzten Jahren nachgewiesen.

Täglich nehmen wir über unsere Nahrung zwischen 12 und 20 Gramm raffiniertes Salz zu uns. Aber auch gesunde Nieren können nur 5 – 7 Gramm Salz verarbeiten. Für den Rest braucht unser Körper eine enorme Menge Zellwasser, um es zu lösen und zu isolieren, es entsteht ein Wassergewebe. Andererseits wird den Körperzellen Wasser entzogen, was dazu führen kann, dass diese im schlimmsten Fall sogar absterben. Durch ständigen Mangel an Zellwasser kommt es also zu einer Dehydration und wir trocknen langsam aus. Wenn unser Körper dann kein Zellwasser mehr entbehren kann, können die Salze nicht mehr in Lösung bleiben und binden sich auch an andere Substanzen wie Aminosäuren, was zur Bildung von Kristallen führt. So entstehen Nierensteine und auch schädliche Ablagerungen an Knochen und Gelenken.

Speisesalz verursacht Übergewicht

Die oben kurz beschriebene Bildung von Wassergewebe führt häufig zu Übergewicht – und solange man sich von Natriumchlorid (Speisesalz) ernährt, wird oft die beste Diät nichts nützen. Daher muss zuerst das Gleichgewicht aller Elemente wieder hergestellt werden. Am besten mit dem Verzehr von hochwertigem, natürlichem Salz. Aber welches Salz liefert uns die Stoffe, die unser Körper braucht?  Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.