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gesund-und-fit: Der erste Schritt: Verantwortung übernehmen

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In der letzten Ausgabe habe ich den Heilpraktiker Rene Gräber zitiert, der das komplexe Thema „Gesunde Ernährung“ in kurzer, verständlicher Form dargestellt hat. Heute will ich Ihnen meine eigenen Erkenntnisse näherbringen.

Ich bin 59 Jahre jung, bei guter Gesundheit und ich freue mich jeden Morgen auf den neuen Tag. Gelegentlich laufe ich zum Frühstück auf die Rottenmanner Hütte, und einmal im Jahr bestreite ich einen Marathon (oder einen halben).  Das war nicht immer so. Aber seit 19 Jahren lebe ich relativ gesund, rauche nicht und trinke keinen Alkohol. Diese Umstellung hat sich sehr positiv auf mein tägliches Leben ausgewirkt. Und darauf vertraue ich weiterhin. Auch auf die „Gefahr“ hin, von manchen belächelt, ja fast bemitleidet zu werden…

Mir ist – nach meinem 40er-„Service“ (Vorsorgeuntersuchung) – bewusst geworden, dass etwas geschehen muss – und dass nicht mein Arzt, die Apotheke, oder gar die Krankenversicherung für meine Gesundheit verantwortlich ist, sondern ausschließlich ich!  Denn ich habe es in der Hand, was ich esse (und trinke), ich kann entscheiden, ob ich meinen Körper fit halte, ob ich geistig aktiv bleibe und meine sozialen Kontakte pflege (wichtig für die Seele). Mir wurde auf einmal klar, dass mein Körper ein kleines Wunderwerk ist, das ich pfleglich behandeln muss, damit es mir noch viele Jahre Freude bereitet.

Meine Erfahrungen

• Eine gesunde Ernährung ist die Basis für einen gesunden Körper – und damit für unser Wohlbefinden (die meisten Krankheiten sind auf falsche Ernährung zurückzuführen – das wird gerne totgeschwiegen).

• Grundsätzlich sollte man nur essen, wenn man hungrig ist. Denn so werden vermehrt Enzyme freigesetzt, was die Verdauung erleichtert. Und man sollte nie im Stress essen – oder nur, um das fade Fernsehprogramm zu überbrücken…

• Ernährung der Jahreszeit anpassen: Wenn es warm ist, möglichst viel Obst und Gemüse, dabei sollte das Gemüse überwiegen (viel Fruchtzucker im Obst!).

• Vitalität bringt ein grüner Smoothie am Morgen, also ein Mix-Drink aus Obst und Kräutern (Spitzwegerich, Labkraut, Löwenzahn, Rotklee, Brennessel, etc.) aus dem Garten.

• Zucker und weißes Mehl meiden, nach Möglichkeit Vollwert-Roggen-/Dinkelbrot. Sehr wenig Fleisch, eher Fisch. Ausreichend Flüssigkeit (mind. 2 Liter/tgl.)

• Wenn es kalt wird, lässt man das Obst weg … und genehmigt sich Ausnahmen, um Frustration zu vermeiden! Verstärken sollte man im Winter pflanzliche Fette: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Avocados.  Möglichst viele Gemüsearten sollten auf den Teller kommen, v.a. Hülsenfrüchte und alle Kohlsorten.

• Regelmäßige Bewegung sorgt für den nötigen Sauerstoff (und für die Schmierung der Gelenke). Wie auch immer Ihr Ernährungsplan aussieht, Sauerstoff verbessert ihn!

• Nahrungsergänzungsmittel sind damit  nur bei sportlicher Betätigung notwendig.

Bei mir hat die Ernährungsumstellung zu einem Zuwachs an Energie, Lebensfreude und körperlicher und psychischer Harmonie geführt. Doch jeder muss selbst herausfinden, was seinem Körper gut tut – und Verantwortung dafür übernehmen. Ich wünsche Ihnen ein gutes Gelingen!