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Wie ernähere ich mich „richtig“?

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Gibt es überhaupt so etwas wie eine „Richtige Ernährung“? Und was verstehen wir darunter?

Seit fast zwanzig Jahren beschäftigt mich dieses Thema, vor allem interessieren mich fachbezogene Studien, Berichte von Ärzten, Ernährungsexperten, Heilpraktikern, aber auch Berichte von Betroffenen selbst.

Dazu kommen jene Erfahrungen, die ich selbst im „Praxistest“ gemacht habe. Ich finde, die kürzeste Antwort auf obige Frage gibt der deutsche Heilpraktiker Renè Gräber: „Möglichst Naturbelassene Lebensmittel Essen“. Klingt einfach, ist aber nicht leicht umzusetzen. Denn jedes der vier Worte soll nach Gräber beachtet werden:

Möglichst bedeutet: nicht immer, aber möglichst oft. In unserer heutigen westlichen Zivilisation mit den Supermärkten und dem ganzen Fast-Food und den Fertiggerichten kommen Sie gar nicht umhin, dass Sie mit „nicht sinnvoller“ Ernährung konfrontiert werden. Zum Beispiel sind Sie auf einer Geburtstagsfeier und da gibt es Kaffee und Kuchen. Wenn Sie sich da als Rohköstler „outen“ kann es sein, dass ihr Freundeskreis kleiner wird. „Möglichst“ bedeutet also, dass die „richtige Ernährung“ auch umgesetzt werden können muss – und zwar im Rahmen der gesellschaftlichen Bedingungen, die wir gerade haben.

Naturbelassen bedeutet: ist das noch natürlich was wir da essen? Wenn ich heute in einen Supermarkt gehe und sehe mir die Zutatenliste vieler Produkte an, wird mir regelmäßig schlecht. Wir werden bei vielen Produkten schlicht und ergreifend für dumm verkauft. Da steht auf Produkten „light“, die mit Schaumstoffen aufgeschäumt werden, „gesunde Durstlöscher“ die Zitronensäure enthalten, Konservierungsstoffe in Hülle und Fülle. Das klingt zunächst harmlos – ist ja schließlich alles per Gesetz erlaubt… Aber Zitronensäure ist zum Beispiel ein chemisch hergestellter Zusatzstoff. Dieser greift die Zähne an und erleichtert die Aufnahme von Schwermetallen. Versuchen Sie mal etwas ohne Zitronensäure zu bekommen…

„Konservierungsstoffe: verlängern die Haltbarkeit der Produkte und verkürzen die Lebensdauer ihrer Konsumenten“, sagte einmal einer meiner Professoren. Niemand hat z.B. die Auswirkungen der Konservierungsstoffe auf unsere Darmbakterien untersucht.

Zucker: ein weiteres abendfüllendes Thema! Nur wenige setzen sich mit den Folgen unseres Zuckerkonsums auseinander…Thema Fleisch: „natürlich“ ist das in den meisten Fällen nicht, was uns da verkauft wird…

Lebensmittel bedeutet: lebt das da eigentlich was ich esse oder ist das nur noch  „totes Essen“. Man muss meiner Meinung nach nicht auf Rohkost umsteigen. Ich meine damit zum Beispiel einfach nur: ein Apfel lebt. Gemüse lebt. „Lebende Mittel“ liefern Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Erkenntnis hat sich auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durchgesetzt und die Ernährungspyramide wurde verändert. Studien im Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs bestätigen dies. Und wenn das mit den Biophotonen stimmt, dann ist jegliches Essen aus der Mikrowelle auch „tot“.

Essen bedeutet: esse ich das eigentlich, oder schlinge ich das einfach runter? Richtiges Essen bedeutet gründliches kauen und einspeicheln der Nahrung – ohne Stress und Hektik. Ohne Zeitung und ohne Fernsehen. Kein „drive-in“, kein Stehimbiss. Würden die Menschen nur diesen einen Punkt beherzigen – ich glaube wir hätten bis zu 40 Prozent weniger Darmstörungen. (Renè Gräber)

Quelle: www.renegraeber.de